Wir freuen uns sehr über die Einträge im Gästebuch, vielen Dank !

4.September Wir, Hans-Martin, Manfred u. Hermann treffen uns um 9.00 Uhr am Flughafen  Stuttgart und checken ein. Pünktlich um 11.00 Uhr hebt unser Flugzeug Boeing 767 ab und nimmt Kurs in nordwestl. Richtung. Ebenso pünktlich landet der Vogel um 15.25 Uhr Atlanta-Zeit in der Südstaatenmetropole Flugzeit 10.5 Std.. Das Bodenpersonal ist schwarz und besteht darauf, daß wir barfuß durch die Kontrolle marschieren. Nach 2-stündigem Aufenthalt geht es weiter über die USA hinweg nach Los Angeles, Ankunft 19.00 Uhr Los Angeles-Zeit Flugzeit 4 Std.direkt am Flughafen übernehmen wir unseren Mietwagen, einen Chrysler Town.-Country mit V-6 Motor und 200 PS. Ziel ist unser Hotel Best Western in China-Town.

Ohne Navi sehr schwierig zu finden. Pilot ist Hans-Martin unser Rennfahrer Bibele, der größere Gefährte liebt. Beim Einparken hat er die Tiefgarage mit dem Oval von Daytona verwechselt und unser Fahrzeug war dadurch etwas schmaler. Der Umtausch erfolgte problemlos und war fortan auch mit einem Navi ausgerüstet. Wir können sagen, dass dieses Fahrzeug für unsere Tour das optimale Gefährt war und selbst im Billigtankland mit einem Verbrauch von ca. 10 l/100 km erstaunlich sparsam war.

05.September Nach der Umtauschaktion starten wir Richtung Norden in die Pleito-Hills. Danach geht es Richtung Süden zu unserem heutigen Ziel San Juan Capistrano. Das Best Western ist eine schöne Anlage und wir bekommen bei Marie Callenders http://www.mcpies.com/find_us/results.php zum letzten Mal ein gepflegtes Hefeweizen.

06.September Auch das Frühstück lassen wir uns bei Marie schmecken und starten in östlicher Richtung. Die ersten Meilen sind Harley-Strecke und wir treffen eine interessante Gruppe in den Bergen.

Unser nächstes Ziel ist Desert Springs, eine tolle Ferienstadt in der Wüste, super gepflegt. Danach geht es über Palm Springs zum Joshua Tree-Nationalpark incl. Hidden-Valley. Wir sehen Steine in der Größe eines Kirchturms und der Park grenzt an die Mojave-Wüste im Norden und Colorado im Süden.

Unser Abendessen genehmigen wir uns beim Mexicaner und die Portionen sind XXXXXXXX-L. Wir übernachten in einem Motel und die Hitze ist überall. Weil Hans-Martin die Klimaanlage nicht verträgt, schwitzen wir wie in der Sauna.

 

07.09.2010. Wir frühstücken bei Denny´s und nehmen Kurs auf nach Parker in Arizona und besichtigen den Parker-Dam. Anschließend geht es weiter über Lake Havasu, Kingman, Seligman nach Flagstaff, dort füllen wir unseren Tank und Biervorrat. Die Weiterfahrt bringt uns am Abend nach Grand Canyon Village am südlichen Rande des Grand Canyon. Die Abendsonne über dem Canyon ergibt schöne Fotomotive. Trotz westlicher Kleidung und Hochdeutschversuchen wurde eine Wolfs-Biologin als Sächsin  identifiziert. Unser Nachtquartier ist wieder das Best Western das hier ein einmaliges Ambiente liefert.

 

7. September Telefonat mit Hermann 7.30 Uhr Es gibt erste Lebenszeichen von Hermann, Manfred und Hans-Martin.

sind in Palm Springs unterwegs im Crysler 3,8l V6 Van nagelneu mit Navi.

Fahren heute zum Grand Canyon. Es hat 40 Grad im Schatten. Alle sind wohlauf, die Landschaft

ist gigantisch, das Essen schmeckt. Wir (Volker und Fred) stoßen am 11. September dazu.

Wir kommen gegen 23.00 Uhr in Las Vegas an, nach Zwischenstopp in Atlanta.

Lasst uns auch noch was zum Essen übrig.... bis bald...

08.September Wir starten früh zum bereits gebuchten Flug mit dem Helikopter über den Grand-Canyon. Hans-Martin hat bei der Buchung erklärt, dass es ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass die Schwaben 6 Minuten länger fliegen dürfen, und die Dame wusste davon natürlich nichts, reduzierte den Preis jedoch spontan um 10 Dollar pro Nase. Der Flug war eine tolle Sache, und ist absolut empfehlenswert. Anschließend wandern wir entlang des Grates und genießen die herrlichen Ausblicke, die Kamera immer schussbereit. Von dort fahren wir Richtung Flagstaff, wo wir wieder tanken und uns mit dem beliebten Corona-Bier eindecken. Nächstes Ziel ist das Monument-Valley, das unter indianischer Verwaltung steht. Die Abendsonne ergibt ein tolles Panorama. Zum Übernachten fahren wir zurück nach Kayenta ins Holliday Inn. Beim Abendessen wurden wir beim Genuss unseres Bieres mit 0,25 % Alkohol verwöhnt , dies ist im Indianerland das höchste der Gefühle.

8. September Telefonat mit Hermann : um 8:30 Ortszteit gehts los mit dem Helikpopter über den Grand Canyon

und dann weiter zum Monument Valley. Hermann spricht am Telefon nur noch in Superlativen:

GIGANTISCH... EINMALIG... wir versuchen gerade über unseren Anbieter CANUSA den Hotelaufenthalt in LAS VEGAS zu verschieben, so dass wir noch in den Genuss einer Show kommen...

09.September. Von Kayenta fahren wir Richtung Page und machen Station am Antelope-Canyon. Wir rasen mit indianische Chauffeuren im 7-sitzigen Geländewagen mit bulliger V-8-Maschine durch ein sandiges Flusstal zum Upper-Canyon und sind fasziniert von der Schönheit der Gesteinsformationen. Von dort geht’s zum Lake Powell wo wir uns ein erfrischendes Bad gönnen.Ziel des Abends ist die Fürstensuite im Best Western in Page. 3 Doppelbetten + sonstiges Inventar einschl. Flachbreitbildschirm verwöhnen in der Wüste.

Auf der Terrasse des Steakhouses treffen wir auf eine Gruppe Harley-Franzosen die sich mit opulentem Amerika-Dinner verwöhnen lassen.

9. September Telefonat mit Hermann Heute steht Monument Valley auf dem Kalender. im US Staat Utah ist die Uhrzeit eine Stunde früherd.h. statt 9 Stunden Zeitverschiebung sind es nur noch acht Stunden hinter der MEZ.

Leider muss es ausgerechnet gestern beim Hlikopter Flug bewölkt gewesen sein.

10.September. Wir verlassen Page und fahren zum Hayden-Dam, der den Lake Powell aufstaut.

Dort decken wir uns ein mit Postkarten und passenden goldenen Stempeln. Die Weiterfahrt führt uns zum Zion-Nationalpark mit einer Serpentinenstrecke wie bei der Silvretta. Im Shuttle fahren wir bis zum Ende der Schlucht und genießen das Panorama. Über Kanab und Hurricane geht’s auf direktem Weg  nach Las Vegas. Wir checken ein im Circus Circus  und müssen dabei eine schwarze Büroangestellte auf  Ihre Kompetenzgrenzen aufmerksam machen- der Hotelmanager ist eine junge Asiatin die das Gegenteil verkörpert und uns zuvorkommend bedient. Das Ansteuern des Hotelzimmers bringt uns in eine andere Welt. Riesensäle mit einarmigen Banditen, Roulettischen, Black Jack , Pokerrunden und Fast Food-Ständen mit lautem Gedudel beherrschen die Szene.

10. September:Telefonat mit Hermann und Manfred unsere Koffer sind gepackt, (ist eh nicht viel drin) in wenigen Stunden starten wir von Stuttgart

nach LAS VEGAS. Wir treffen dann unsere drei, die heute noch in Page waren und anschließend nach Vegas kommen. Das nächste Update wird dann erst am 12. September kommen.(sofern wir von dort aus Zugang zum Netz haben.....)

11.September. Nach ausgiebigem all-you-can-eat Frühstück im Circus circus brechen wir auf  nach St. George zum Mormonentempel, der komplett in weißer Farbe gehalten ist. Hans-Martin verwickelt die Mitglieder in ein tief religiöses Grundsatzgespräch währenddessen wir, Manfred und Hermann das Weite suchen. Eine hübsche junge Dame begrüßt uns, überreicht uns Unterlagen in deutscher Sprache und erteilt uns Ihren Segen. Mormonen schätzen die Vielweiberei. Anschließend fahren wir weiter zum Bryce Canyon in dem man sich allein schon mehrere Tage aufhalten sollte. Einmalige Gesteinswelten laden zum Verweilen und fotografieren ein. Die Zeit verrinnt, dabei müssen wir um 23.00 Uhr in Las Vegas sein, um Volker und Fred vom Flughafen abzuholen. Wir geben unserem Chrysler Gummi (und Benzin) und hoffen, dass kein Blitzer an der Strecke steht. Schließlich erreichen wir Las Vegas  mit einem Zeitplus von 5 Minuten um 22.55 Uhr bei gefahrenen 450 km .

Das Flugzeug hatte 20 Minuten Verspätung und so blieb sogar noch Zeit für den Restroom.

Uneingeschränkt begrüßten wir die beiden Amerikafrischlinge Fred u. Volker  und begossen bei einigen Bieren die glückliche Ankunft in Las Vegas....             

11.September: (9/11) Flug nach Atlanta mit Delta Airlines

Stewardessen waren seither immer Jung und hübsch. In unserem Flug war das nicht so.

Wir hatten eher den Eindruck einer „Ersatzmannschaft“. Manche hatten die 60 gut überschritten. Wir haben gerätselt ob das wohl am Flugdatum lag ?

 

Ankunft in Atlanta gegen 17.00 Uhr Ortszeit

Überrascht hat uns, dass es fast ausschließlich nur schwarzes Bodenpersonal gab.

Wir hatten damit gerechnet, dass wir im Zoll richtig gefilzt werden. Außer dass wir die Fingerabdrücke abgeben mussten, waren die Kontrollen recht locker.

Das Personal war durchweg nett und sehr hilfsbereit.

Wir haben uns dann im Flughafen unser erstes Essen auf amerikanischem Boden gegönnt:

2 Big Mac, Pommes und Cola. Ich wollte dann im Flughafen noch an einen Rechner um unser Erlebtes zu berichten. An einer Wand hingen Kisten, mit Internetzugang 35c/Minute. Also habe ich einen Dollar in den Schacht geschoben, nichts passierte. Beim zweiten hinschauen sah ich:“Ahh: Mindestumsatz 5$ !     Mist!!!

Der Schein kam nicht mehr raus, also noch mal 4 Scheine investiert. Tatsächlich, ich kam ins www. J Beim Aufruf der Homepage überraschte mich eine Fehlermeldung, dass die Software veraltet ist und nicht weiter komme, wenn ich nicht update. Danach hat sich die Kiste endgültig verabschiedet.

Das Bild blieb stehen, nichts ging mehr. Ein Neustart war nicht möglich. Und das im Land von Bill Gates !

 

Ankunft 23.00 Uhr Ortszeit in LAS VEGAS

Mit knapp 20 minütiger Verspätung sind wir dann glücklich in Las Vegas gelandet.

Nach der Ankunft sind wir vielleicht 2 Km in einer S-Bahn zur Baggage gefahren.

Wir versuchten über Telefon unsere Freunde zu erreichen, leider kam keine Verbindung zustande.

An der Gepäckausgabe haben unsere Freunde schon auf uns gewartet. Das nenne ich schwäbische Präzision.

 

Wir sind zum Hotel Circus Circus gefahren und haben uns dann unten an der Bar getroffen.

Wir wollten gleich Tische zusammenschieben, das ging nicht, also haben wir uns mit den Stühlen begnügt. Es muss schon drei Uhr  morgens Ortszeit gewesen sein, als ein älterer Herr mit einem Teller mit Hot Dog an uns vorbei kam. Unweit von uns standen Kunststofftanks mit  Spender. Nachdem der Ältere vielleicht 20 mal den Spender drückte dachten wir zuerst der Senfbehälter ist leer. Doch dem war nicht so. Der Ganze Hot Dog war zugedeckt mit Senf. Eigentlich war es Senf mit

etwas Wurstbeilage. Hans Martin hat dem älteren Herrn einen: „good appetite“ gewünscht.

Freundlich hat er uns begrüßt. Nach Einnahme der halben Mahlzeit hat er dann den Rest in den Müll geworfen.  Wir warteten ab, ob er sich beim Kellner beschweren würde, wegen zuviel Senf ...

Sonntag 12. September:

wir haben den Tag mit einem ausgiebigen Frühstücksbufett begonnen.

Im Hotel gibt es im EG einen riesigen Speisesaal. Das Bufett kostet rund 11 Dollar, das dürften rund 8.50 €uro sein. Um an die Kasse zu kommen,  muss man zuerst in Schlangenlinien durch eine Absperrung laufen ,  ähnlich wie in Trips Drill oder am Skilift  wenn man an den Attraktionen ansteht.

Dann erhält man einen Bon. Eine Dame mit einem Fähnchen in der Hand, holt einen ab und weist einen Tisch zu.

Fähnchen und Funkgeräte gehören übrigens bei  vielen Bediensteten zur Grundausstattung.

Die Auswahl ist riesig, es fehlt an nichts und man kann essen so viel man will. Wir freuen uns schon auf morgen.

Wir haben uns im Hotel dann noch eine Beatles Show reserviert und sind dann zu unserem Ausflugsziel: Hoover Dam. Der Stausee war nach ca. einer halben Stunde erreicht.

Wir hatten nur nicht viel Zeit, weil die Show schon um 17.30 Uhr losging und wir gebeten wurden bereits um 16.30 dort zu sein ( was völlig unnötig war)

Die Vorstellung lief im Planet Hollywood, ca. 2,5 Meilen von unserem Hotel Circus Circus entfernt.

 

Wir hatten uns aufgeteilt,:  Hans-Martin ist gleich am PH ausgestiegen, Hermann und Manfred, die Sportler ,sind zu Fuß gelaufen und Volker und Fred nahmen ein Taxi von unserem Hotel zur Vorstellung.

Wir haben den Van im Hotel geparkt, damit der Fahrer auch was trinken kann.

Der Taxifahrer stammte übrigens aus Thailand. Wir wussten, wo sich das Gebäude: Planet Hollywood (PH) befand, weil Hans-Martin dort aus dem VAN ausgestiegen war. Was macht unser Taxifahrer ?

Er biegt kurz vor dem Ziel nach rechts auf die Schnellstraße ab. Wir konnten ihn an der Ampel gerade noch stoppen und zur Umkehr bitten. Also Vorsicht mit thailändischen Taxifahrern!

 

Die Show war sehr stimmungsvoll, professionell gemacht, mit Livemusik und live gesungen es gab Standing  Ovations . Die Musiker mit Perücken, sahen fast echt aus und sangen genauso wie die Originale , Geroge mit der Gitrarre war überwältigend.  Die Show wurde durch Original Filmausschnitte jeweils links und rechts am Bühnenrand begleitet. Unterstützt wurde die Vorstellung durch zwei hübsche Tänzerinnen, die mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen die Stimmung  voll zum Kochen brachten. …

13.September:

Heute mussten wir leider von LAS VEGAS Abschied nehmen, weil uns die Chips ausgegangen sind.

Wir nahmen Kurs auf das Tal des Todes. Wir sahen unterwegs eine vermeintlich giftige CORBA oder Klapperschlange am Wegesrand. Wir erstarrten in Ehrfurcht und suchten schon nach dem Serum. Kurz vor dem Zubiss entpuppte sich das gefährliche Reptil als ein harmloses Abschleppsoil.*

 

Kurz vor der Einfahrt ins Death Valley, haben wir das Auto noch mal vollgetankt für die Durchfahrt.

Dabei  machten wir einen Abstecher zu  NEVADA-JOE, eine Bar unmittelbar hinter der Tankstelle.

Der Wirt war ein weltbekannter Torwart der amerikanischen Liga namens Eddi Cordes. An der Bar hockte ein  hochbetagter Einheimischer, wir tauften Ihn :  Nevada Joe. Er gönnt sich dort jeden Tag einen gepflegten Whisky und reist dafür 57 Meilen an.

 

Nachdem unser Van-Pilot  Hermann ein kostenloses Coke von Eddy bekam, ging es weiter zum tiefsten Punkt der Erde:  84m unter Meeresspiegel,  dort hatten wir 120°F auf dem Thermometer

Für unsere interessierten Leser http://www.metric-conversions.org/temperature/celsius-to-fahrenheit.htm Link zum Umrechnen in Celsius.

Bei unserem kurzen Fotostopp an dieser Stelle (at this point), holte sich Volker innerhalb von 4,5 Minuten trotz Sonnencreme (wenn er sie nur benutzt hätte) einen schweren Sonnenbrand am Oberfuß.

 

Wir verließen das Death Valley bei Keeler, in Richtung Lone Pine. Wir beschlossen weiter nach Bischop zu fahren. Dort nahmen wir Quartier im West Bestern http://book.bestwestern.com/bestwestern/productInfo.do?propertyCode=05340

ohne Rentnerrabatt dafür aber 20% off mit AAA **.

Im K-Mart  füllten wir unsere Wasser- und Biervorräte wieder auf. Unser Hotelier empfahl uns ein Steakrestaurant namens Whisky-Creek  http://www.yelp.com/biz/whiskey-creek-at-bishop-bishop

Bei einem saftigen Steak vom Angus-Rind, auf die Minute richtig gegrillt und einem wunderbaren einheimischen  Beer, ließen wir den Abend ausklingen.

 

*Abschleppseil                               

**ADAC von USA (off= Rabatt)

Dienstag 14. September:

Heute Morgen sind wir nach einem Frühstück auf unsere große Tour nach San Francisco über den Yosemite Nationalpark gestartet.

Im Frühstücksraum haben wir ein deutsches Paar aus Düsseldorf kennengelernt.

Neben 2 Sorten Kaffee gab es Waffeln zum selber backen. Sonst noch ein paar Süße Stückchen mit Butter und Marmelade und frisches Obst und einen gekühlten Orangensaft.

An der ersten Tankstelle wurden Karten angeboten, Volker hat sich Karten einer Geisterstadt gekauft die Stadt heißt Bodie. Kurzenstschlossen haben wir unsere Tour erweitert und Bodie besucht.“Die Geisterstadt Bodie brüstete sich in seiner Glanzzeit mit einem Mord pro Tag.1861 hatte Bodie 20 Einwohner, 1880 waren es 10.000 mit 65 Saloons, 1920 waren es nur noch 20 Unentwegte, und heute ist Bodie eine richtige Ghost Town, auf die nur noch ein paar Ranger aufpassen.“

Zufällig war an diesem Tag auch ein Treffen den Oldtimerfans mit ca. 30 Fahrzeugen.

So kamen unsere Oldi-Freunde auch noch auf Ihre Kosten. Arg zuverlässig waren die Kisten allerdings nicht grade, wir mussten aushelfen mit anschieben, damit die Karawane weiter ziehen konnte.

Yosemite beeindruckt durch das riesige Felsmassiv aus purem Granit  seine Wasserfälle und die klaren Bäche und Seen. Es kam uns manchmal so vor als wären wir mitten im tiefen Schwarzwald, nur die Bäume waren etwas höher.

Durch endlose ausgetrocknete Felder, näherten wir uns langsam San Francisco.

Die Ortschaften wurden größer auch die Anzahl der Fahrspuren nahm immer mehr zu. An der Mautselle, (7$  für die Einfahrt)haben wir 13 Fahrbahnen gezählt, wir waren uns aber nicht sicher, es könnten auch 12 oder 14 gewesen sein…

Eigentlich wollten wir im Hotel Carlifornia übernachten…”welcome to the hotel carlifornia such a lonely place…”Allerdings war das Hotel ausgebucht, das ist uns zum ersten mal vorgekommen. Wir haben dann über das Navi die nächsten Hotels aufgerufen und die Telefonnummer gewählt nach dem 5. Anruf hatten wir Glück. Wir quartierten ins Hotel Beresford Arms. Das Hotel ist 2 Blocks vom Union Square entfernt.

Wir haben uns ein Steakrestaurant empfehlen lassen Namens Johns Grill. Wir konnten das gepflegte Local, mit Livemusik und Promi-Ahnengalerie zu Fuß erreichen. Wir aßen Steak und Red Snapper. Anschließend wollten wir noch eine Runde an die Piers, wir hatten aber die Kälte unterschätzt, (es waren keine zehn Grad). Also sind wir wieder schlotternd zum Hotel zurück und haben dort zum Abschluß noch einen gemütlichen Rotwein getrunken.

Mittwoch 15 September:

Heute steht die Fahrt nach Los Angeles auf dem Programm. Hans-Martin muss auf den Flughafen,

weil er am Wochenende schon ein Seminar geben muss. Am Hotelrechner hat Hermann seine E-Mails abgerufen und stolz  zum ersten  Enkelsohn gesehen. Wir hatten uns noch die Adressen von „Thomas Sabo“ und „Converse“ notiert. Mit den Läden hatten wir Pech, den ersten gab es gar nicht und der Zweite war geschlossen. Also sind wir zurück zur Fischermans Wharf und haben dort geparkt. 2.50$ pro 20 min. Eigentlich bräuchte man nur eine Bank um sich zu setzen und die Leute beobachten, hier gibt es schon ein paar schräge Vögel. Damit wir noch ein bisschen was von der Stadt haben, buchten wir eine Stadtrundfahrt im offenen Doppeldecker. Bei Nebel sind wir gestartet. Oben auf dem Deck war es eiskalt und windig, aber keiner wollte Schwäche zeigen. Volker war der erste, dem seine Gesundheit wichtiger war und ist dann kurz vor der Fahrt über die Golden Gate nach unten. alle Anderen sind schier vom Deck geblasen worden bei der Fahrt über die Brücke. Der Wind war richtig heftig. Mit einer halben Stunde Verspätung sind wir dann wieder am Ausgangspunkt zurückgekommen. Hans- Martin, der nicht mit dabei war, hatte auf uns schon sehnsüchtig gewartet. Wir haben am Pier  noch Krabbenburger und Schrimps gegessen und haben dann 20$ Parkgebühr bezahlt. Eigentlich hätten es nur 12.50 gekostet, wir konnten unser Parkticket für unser Essen entwerten lassen. Aber beim Bezahlen der Parkgebühr, gibt es kein Rückgeld (steht kleingedruckt am Automatenrand). Schon wieder haben wir uns verarschen lassen…

Da wir jetzt noch keine Souvenirs hatten, sind wir zum größten Shoppingmall in Nordkalifornien nach, Milpitas gefahren und haben uns mit Kleidern usw. eingedeckt. Die Zeit war schon fortgeschritten und wir wollten doch noch zum Pazifik an der Route Nr. 1. Wir haben das Meer aber leider erst nach Sonnenuntergang erreicht. Manfred und Hermann, unsere Fahrer haben uns dann noch sicher nach LA zum Flughafen gebracht während wir hinten im Auto immer wieder eingenickt sind. So gegen halb vier morgens haben wir dann Hans-Martin verabschiedet und unser Hotel bezogen. Halbtot sind wir dann sofort eingeschlafen.

Donnerstag 16. September

Wir hatten uns nach der langen Fahrt etwas erholt und waren erst kurz vor 9.00 Frühstücken.

Manfred und Hermann unsere fleißigen Fahrer,   haben  nach der langen Fahrt noch eine Stunde länger geschlafen und mussten dann ohne Frühstück das Hotel verlassen. Wir fuhren zum  Farmers Market .Hier wird alles angeboten. Köstlichkeiten aus allen Teilen der Welt. Cafes und Obststände sowie kleine Geschäfte prägen das Bild. In der Luft mischt sich der Duft der diversen Speisen und macht den Platz unverwechselbar. Menschen aus allen Teilen der Welt sind hier. Wir konnten an einer Bar eine ältere Frau, weit über 80 beobachten, die einen Weißwein mit Eiswürfeln trank und den Wein immer wieder mit frischen Würfeln streckte. Bis es  nur noch Eiswasser war. Wahrscheinlich ist das Ihr Geheimnis um alt zu werden. Sie hatte aber auch noch kräftig geraucht, war sehr freundlich und gut geschminkt…

Unsere  Stadtrundfahrt in Hollywood, war nicht mehr so interessant, wir konnten die schlechte Tonqualität der Ansagen im Bus nicht richtig mit verfolgen und es wurde auch schon wieder dunkel.

Also machten wir uns auf den Weg nach Chinatown, wo sich unser Hotel für die letzten 2 Nächte befand. Allerdings gab es nur noch ein Zimmer mit 2 Betten (wurde schon fest von Deutschland aus im Vorfeld gebucht) Ein Zweites Zimmer war nicht mehr frei. Wir haben unser ADAC TOUR BOOK dann mit ins Restaurant zum Chinesen mitgenommen und haben im Hilton am Flughafen noch ein Zimmer bekommen im 16 Stock mit Ausblick auf die Start und Landebahn. Wir haben eine Suite mit 2 Fernsehern 2 Bäder ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer mit 2 Queensize Betten. Das ganze für 119$ für das Zimmer. Das ist jetzt mal ein richtiges Schnäppchen und ein krönender Abschluß unserer USA Reise….

Freitag 17.September

Man könnte einfach nur am Fenster sitzen uns zuschauen wie die großen Flieger in die weite Welt starten.
vom 16. Stock aus, haben wir einen wunderbaren Ausblick über unser Panoramafenster unseres "Wohnzimmers" auf die Start- und Landebahn des Los Angeles International (LAX).
Heute, am letzten Tag kommen wir auf die Ursprünge unserer Tour zurück. Ursprünglich war geplant: Harley Tour entlang der Route 66.
Heraus kam eine Van Tour durch den Südwesten was aber sicher nicht schlechter war. Heute am letzten Tag, haben wir dann noch ein Bike gemietet.
Eaglerider, der größte Harley Verleiher hat in LA am Flughafen seine Hauptniederlassung.
Leider war die Zeit sehr knapp, da das Motorrad um 17.00 Uhr wieder abgegeben werden musste. Wir sind in den Süden von LA gefahren zur Laguna Beach. Mitten durch die Big City of LA. d.h ich bin mit dem Motorrad meinen Freunden im Van hinterhergefahren. Am Strand habe wir kurz barfuss den Pazific begrüßt, kurz was gegessen und sind gleich wieder zurück gefahren. Auf dem Motorrad merkt man erst, wie schlecht die Straßen eigentlich sind. Immer wieder bin ich in Spurrillen gekommen, wo die Straße mitten in der Spur gestoßen wird.

Auf dem Rückweg habe ich im Tumult dann meine Freunde doch noch verloren. D.h ich hatte nicht mehr bemerkt dass ich abbiegen musste. Also irrte ich, wie ein Sattelit auf Kollisionskurs mitten in LA auf dem Highway umher, völlig allein und fern der Heimat. Es war aber dann doch nicht so schwer den Flughafen auch ohne Navi zu finden. Die Fahrt war richtig cool.

Den Abend haben wir dann in Venice Beach ausklingen lassen mit einem T-Bone Steak bzw. Steak New York und Bier aus San- Francisco : "Anchor Steam". Morgen früh um 4.00 Uhr treten wir die Heimreise an.

Vielen vielen Dank an alle, die uns für diese Reise entbehrt haben.
Wir freuen uns alle auf unsere Familien. Bis bald herzlichst Hermann, Manfred, Volker, Hans-Martin und Fred